Transport Streamlining

Hauptvorteile:
•  Eliminiert 65 % bis 98 % der zur Datenübertragung erforderlichen
    TCP-Pakete

•  Beschleunigung des verschlüsselten (SSL) Datenverkehrs, z. B.
    HTTPS

•  Optimiert herkömmliche Verbindungen und Verbindungen hoher
    Bandbreite

Transport Streamlining verbessert die Performance TCP-basierter Anwendungen, indem es das Verhalten der Transportprotokolle im WAN verbessert und die Anzahl der für die Datenübertragung erforderlichen TCP-Pakete um 65 % bis 98 % verringert. Transport Streamlining umgeht anhand von Übertragungsfunktionen wie Fensterskalierung, Paketverlustbehandlung, Überlastungsbenachrichtigung usw. die Einschränkungen von TCP.

Transport Streamlining unterstützt nun auch die Beschleunigung des verschlüsselten SSL-Datenverkehrs, z. B. HTTPS. Damit können auch Geschäftsanwendungen von der preisgekrönten Anwendungsbeschleunigung von Riverbed profitieren.

Bei WAN-Verbindungen mit hoher Bandbreite (sogenannte “Long Fat Networks” bzw. “LFNs”) können Komponenten des Transport Streamlining, das High-Speed-TCP (HS-TCP) oder Max-TCP (MX-TCP), aktiviert werden. Diese ermöglichen eine höhere Bandbreitennutzung, was eine effizientere Kommunikation zwischen Client und Server mit sich bringt. MX-TCP unterstützt auch die Behandlung verlustreicher Netzwerkverbindungen.

RiOS passt sich umgehend den Netzwerkbedingungen an und reagiert sofort auf Ereignisse wie Datenstaus oder Paketverlust, behält dabei jedoch die Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit bei, die TCP zum Standard machen. Mit Transport Streamlining erhalten Unternehmen die Gewissheit, dass ihre Netzwerke Daten optimal übertragen.

Im Unterschied zu anderen Produkten, die möglicherweise ein oder zwei Features zur Optimierung von TCP implementieren, setzt RiOS zum Patent angemeldete sowie bereits in der Branche bekannte Features ein, um die Leistungsfähigkeit von TCP in jeder Hinsicht zu maximieren:

  • VWE (Virtual Window Expansion)
  • Fensterskalierung
  • Verzögerte und selektive Bestätigungen (RFC 2018)
  • Explizite Überlastungsbenachrichtigung (RFC 3168)
  • Eingeschränkte und schnelle erneute Übertragungen (RFC 3042 und RFC 2582)
  • Adaptive Initial Congestion Windows (RFC 3390)
  • Slow Start mit Congestion Avoidance (RFC 2581)
  • Steuerung der Bandbreitenverzögerung
  • Weitere Informationen zu diesen Features erhalten Sie unter RiOS – Technical Overview.

MX-TCP im Vergleich zu HS-TCP

Die meisten terrestrischen WANs weisen nur eine minimale natürliche Paketverlustrate auf – meist weniger als 0,1%, häufig sogar unter 0,01%. Einige Unternehmen sind möglicherweise mit verlustreichen Netzwerken oder fehlerhaften Verbindungen konfrontiert, daher ist es unerlässlich, dass WDS-Lösungen sowohl saubere als auch verlustreiche Verbindungen behandeln können.

Bei sauberen LFN-Verbindungen (Long Fat Network) wird durch Features wie HS-TCP eine höhere Bandbreitennutzung ermöglicht, da im Fall einer Überlastung oder eines Verlusts ein langsameres Ansammeln bzw. Zurücksetzen erfolgt. HS-TCP verhält sich bei der Behandlung des restlichen Datenverkehrs innerhalb derselben Verbindung wie das normale TCP – es erfolgt ein Zurücksetzen, damit alle Sender Daten über die Verbindung übertragen können.

Bei verlustreichen LFN-Verbindungen oder bei sauberen LFN-Verbindungen, bei denen ein Administrator eine bestimmte Bandbreite zusichert, empfiehlt sich hingegen die Verwendung von MX-TCP. Bei MX-TCP wird 100 % der zugewiesenen Bandbreite genutzt, bis die Übertragung abgeschlossen ist. Im Fall von verloren gegangenen Paketen erfolgt keine Zurücksetzung; diese Pakete werden einfach erneut gesendet.



WDS-Lösungen (Wide-area data services) für Ihr Netzwerk: Anwendungsbeschleunigung, Optimierung der WAN-Bandbreite und IT-Konsolidierung